Single oder Nicht-Single – Pros und Contras

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Single-Dasein oder Beziehung – wo liegt unser Glück?

Ein Leben ohne Partner  – es gibt tatsächlich Exemplare der Spezies „Single“, die ihren Status lieben und ohne Partner durchs Leben gehen wollen. Andere wollen diesen Status – wenn sie ihn gerade haben – möglichst schnell wieder ändern und stürzen sich auf alles, was sich bewegt. Und SIE sind überall, sie knutschen, sie halten Händchen und schmachten sich an – die Pärchen! Beides – das Single-Dasein und die Beziehung – hat so seine Vor- und Nachteile, klar. Doch warum lieben Single-Dasein-Befürworter ihr Einzel-Leben so sehr und warum sind Menschen in einer Beziehung so glücklich, dass sie sich ein Alleinsein nicht vorstellen können? Hier einmal ein paar Pros und Contras:

Single: Man hat das Bett für sich alleine
Man kann sich auch quer ins Bett legen, keiner klaut einem nachts die Decke, keiner schnarcht einem ins Ohr. Ok, hat was, zugegeben…
Nicht-Single: Kuscheln ist schön
Aber gibt es etwas Schöneres als sich nachts an jemanden anzukuscheln und morgens neben ihm aufzuwachen? Und gegen das Schnarchen gibt’s Ohrenstöpsel in der Apotheke.

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Kuscheln oder querschlafen?

Single: Man muss sich nicht melden
Als Single muss man sich nicht rechtfertigen. Wo bist du? Wann kommst du? Warum meldest du dich nicht? Geh mal ans Telefon… Man kann tun und lassen, was man will und muss sich bei niemandem an- oder abmelden.
Nicht-Single: Schön, wenn man vermisst wird
Zugegeben, ein Gefühl, überwacht zu werden, gefällt sicher niemandem. Aber dass sich jemand um einen kümmert, sich sorgt, wenn man sich einmal nicht meldet, ist auch beruhigend. Und wer mag es nicht, vermisst zu werden?

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So trumpft Ihr auf beim Public Viewing! Die wichtigsten Begriffe und Verhaltensregeln bei Fußballspielen!

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Die Fußball EM läuft! Und Ihr seid auch schon mittendrin im Fußballfieber? Nur mit den Begriffen und Regeln hapert es noch etwas? Ich hab für Euch die wichtigsten Erklärungen und Benimm-Regeln für ein kompetentes Fußballspiel herausgesucht. Damit kommt Ihr beim Public Viewing ganz groß raus und könnt nicht nur den Männern mal zeigen, was Ihr in Sachen Fußball so drauf habt… Keine Angst, es ist wirklich nicht schwer… Und beeindrucken könnt Ihr mit diesem Wissen einfach jeden!

Fußball spielt man mit dem Fuß, manchmal auch mit dem Kopf (dann heißt es köpfen). Man darf nur nicht mit dem Arm oder der Hand spielen! Ganz wichtig ist der zeitlich passende Ausruf: „Hey, das war Hand!“ Aber bitte keinesfalls, wenn ein deutscher Spieler seine Hände am Ball hatte!

Nachspielzeit: Ein Spiel dauert 90 Minuten – manchmal ein paar Minuten länger. Das ist die Nachspielzeit. Die Entscheidung, ob und wie lang nachgespielt wird, trifft der Schiedsrichter. Auch hier gilt: bitte beschwert Euch beim Public Viewing möglichst lautstark über die Nachspielzeit, wenn Deutschland vorn liegt! Nach 45 Minuten gibt es eine Pause. Die Pause dauert 15 Minuten. Die ersten 45 Minuten nennt man erste Halb-Zeit. Nach der Pause beginnt dann die zweite Halb-Zeit.
Manchmal dauern Spiele länger. Das ist so bei Pokal-Spielen. Zum Beispiel bei Welt-Meisterschaften, wo es am Ende einen Sieger geben muss. Das ist dann die Verlängerung. Dann spielen die Mannschaften noch mal 30 Minuten.
Wenn es nach der Verlängerung  keinen Sieger gibt: Dann gibt es Elf-Meter-Schießen.

Ball

Wie beginnt das Fußball-Spiel? In der Mitte vom Spiel-Feld liegt der Anstoß-Kreis. 2 Spieler aus einer Mannschaft stehen in dem Kreis. Der Ball liegt auf dem Punkt. Der Schieds-Richter pfeift. Dann kann ein Spieler den Ball spielen und das Spiel beginnt. Das nennt man auch: Anstoß.

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Wie kurz sind 50 Jahre? Sind wir wirklich so fortschrittlich?

1966

Ein Beluga-Wal im Rhein, das legendäre Wembley-Tor, Vietnam-Krieg, Wetterkapriolen wie heute, Einzug der Gleichberechtigung von Frauen, die Beatles und Atombomben.
Um zu erkennen, in welcher Welt wir jetzt gerade leben, finde ich es sehr hilfreich, einfach einmal zurück in die Vergangenheit schauen. Manchmal kann man dann auch nachvollziehen, warum manche Dinge heute so sind wie sie sind. Und manchmal ist es einfach auch interessant, was denn vor fünfzig Jahren eigentlich in der Welt so passiert ist…. Da denkt man immer, wir wären so fortschrittlich und würden uns so rasant weiterentwickeln. Doch wenn man sich einmal anschaut, was für 50 Jahren auf der Welt geschehen ist, merkt man, dass wir so viel nicht dazulernen… Einfach mal zum Lesen und drüber nachdenken:

Krieg:
1966 – der Vietnam-Krieg war in vollem Gange. Und in den USA kämpften Bürgerrechtler für die Rechte der schwarzen Bevölkerung – unglaublich! Hat sich da wirklich viel verändert????

vietnamkrieg

Wetterkapriolen:
Im Januar 1966 waren bei einer Regenkatastrophe in Brasilien tausende Verletzte und mehr als hundert Tote zu verzeichnen. Durch verheerende Wolkenbrüche war es an den Berghängen zu Erdrutschen gekommen. Die meisten Häuser waren in den den Elendsvierteln eingestürzt. Kommt einem das nicht vor wie heute??? Und, hätten wir wirklich in den letzten fünfzig Jahren nicht etwas ändern können???
Brasilien: Bei Überschwemmungen in der brasilianischen Provinz Pernambuco kamen 73 Menschen ums Leben. Es waren etwa 10.000 Einwohner obdachlos geworden. In dem Gebiet waren schwere Regenfälle über mehrere Wochen niedergegangen.
Honduras 1966 – Nach sintflutartigen Regenfällen, die von dem Hurrikan „Alma“ verursacht worden, waren in der Stadt San Rafael im Süden von Honduras 73 Menschen ertrunken. In den Folgetagen hatte „Alma“ Teile Kubas verwüstet. Dabei waren ebenfalls mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen.
Indien 1966 – Die indische Regierung in Neu-Delhi hatte bekanntgegeben, dass eine Hitzewelle auf dem Subkontinent bisher mehr als 100 Menschenleben gekostet hatte.

In Zeiten von Barack Obama kaum vorstellbar, aber es ist gerade einmal 50 Jahre her, dass es in den USA den ersten schwarzen Minister gab: Robert C. Weaver hatte im Januar 1966 das Ministerium für Wohnungswesen und Stadtentwicklung übernommen.

Und das hier habe ich nicht gewusst.  20. Januar 1966: Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hatte bekanntgegeben, dass kein Anlass zu einer Warnung vor der sogenannten Anti-Baby-Pille bestehe. Vor allem der Verdacht, dass das Verhütungsmittel Krebs hervorrufen könnte, habe sich nicht bestätigt. Da haben wir ja mal alle Glück gehabt oder?

Gleichberechtigung:
Und noch mehr Glück hatten 1966 wohl die Französinnen, denn ab dem 1. Februar trat ein Gesetz in Kraft, welches Frauen die volle juristische Gleichberechtigung garantierte – kaum 50 Jahr her!
Schweiz 1966 – Der Schweizer Halbkanton Basel-Stadt hatte durch eine Volksabstimmung das Frauenwahlrecht eingeführt.

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Sonderbare türkische Ansichten:
Auch die Türkei machte damals schon ziemlich eigenartig von sich reden. Der türkische Innenminister teilte im Februar 1966 mit, dass keine Griechen mehr in der Türkei lebten dürften. Gab es eigentlich damals schon Bluttests, um überhaupt genau festzustellen, wer Türke und wer griechischer Abstammung war???

Günstig wars damals noch: das EMNID-Institut für Verbrauchsforschung veröffentlichte eine Untersuchung, wonach ein Durchschnittshaushalt mit vier Personen in der BRD monatlich 660 DM zur Finanzierung von Wohnung, Bekleidung, Erholung und Nahrungsmitteln benötigen würde. Tatsächlich? Kaum zu glauben!!!!!

Unterhaltung:
Großbritannien/Musik 1966 – Der Sänger und Gitarrist der britischen Rockgruppe „The Beatles“, John Lennon, hatte dem Londoner „Evening Standard“ ein Interview gegeben. In Bezug auf die Rockgruppe hatte er behauptet: „ We’re more popular than Jesus now.“ In den USA hatte diese Äußerung zu derart heftigen Reaktionen geführt, dass Radiostationen die Beatles-Lieder boykottierten.
Die britische Rockgruppe „The Beatles“ absolvierte ihre erste Tournee durch die Bundesrepublik seit 1962. Die Gruppe gab drei Konzerte in München, Essen und Hamburg.

Zum ersten Mal war im US-Fernsehen die Oscar-Verleihung in Farbe ausgestrahlt worden. Jeweils fünf Auszeichnungen hatten „Doktor Schiwago“ von David Lean und „Meine Lieder – meine Träume“ von Robert Wise erhalten. Als beste Schauspieler des Jahres 1965 waren Julie Christie und Lee Marvin gekürt worden.

Katastrophen:
Japan 1966 – In Japan war eine Boeing 707 der BOAC gegen den Berg Fuji geprallt. Dabei waren alle 124 Insassen ums Leben gekommen.
Pakistan 1966 – Die pakistanische Regierung in Islamabad hatte bekanntgegeben, dass bisher 1.300 Menschen durch eine im Osten des Landes grassierenden Pockenepidemie gestorben waren.
Teile des US-Bundesstaates Florida waren durch einen orkanartigen Sturm verwüstet worden. In Tampa, der zweitgrößten Stadt des Staates, waren sieben Tote aus Häusertrümmern geborgen worden. Weitere mindestens hundert Menschen waren zum Teil schwer verletzt worden.

Ausländer:
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hatte nach einer zweitägigen Konferenz bekanntgegeben, dass die deutsche Wirtschaft auf Jahre hinaus noch mehr ausländischen Arbeitskräfte benötigen werde. Der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Eingliederung von Gastarbeitern müsste man sich künftig mehr als bisher widmen. Derzeit belief sich die Zahl ausländischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik auf 1,2 Millionen.

Vatikan 1966 – Von Kardinal Alfredo Ottaviani war die Abschaffung des Index Librorum Prohibitorum angekündigt worden. Der Index enthielt ein Verzeichnus von Druckwerken, die von Katholiken nicht gelesen werden durften. Die offizielle Abschaffung des Index war auf den 14. Juni datiert worden.

Schweiz 1966 – Der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, der einzige Hersteller der Droge LSD, hatte in den USA die Auslieferung des Narkotikums eingestellt, das nur noch für medizinische Zwecke verwendet werden durfte. Die noch vorhandenen Bestände waren der US-Regierung übergeben

Medizin:

Dem US-amerikanischen Gefäßchirurgen Michael de Bakey war in Houston zum ersten Mal die Einpflanzung eines künstlichen Herzens gelungen. Der Patient hatte 100 Stunden überlebt.

Kurios:
Die Londoner Tageszeitung „Times“ hatte zum ersten Mal Nachrichten auf der ersten Seite gebracht. Seit ihrer Gründung 1785 waren bisher nur Kleinanzeigen auf der ersten Seite erschienen.

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Fischer hatten bei Duisburg einen Beluga-Wal entdeckt. Er war rheinaufwärts geschwommen. Der weiße Wal fand erst nach vier Wochen den Weg in die Nordsee zurück. Mehrere Versuche, das Tier zu fangen, waren fehlgeschlagen.

Gefährlich:
Die Volksrepublik China hatte die Zündung ihrer dritten Atombombe in Zentralasien bekanntgegeben. Die amtliche Nachrichtenagentur Xin Hua hatte die Explosion mit erstmals thermo-nuklearen Material bestätigt.

Das alles passierte im Jahr 1966! Vor fünfzig Jahren! Aber ganz ehrlich: das könnten doch alles auch Schlagzeilen von gestern, heute oder morgen sein oder nicht? Und ich habe mir nur die Meldungen des ersten Halbjahres von 1966 angeschaut. Was von Juli bis Dezember passierte, darüber schreibe ich vielleicht demnächst, fürs erste reicht mir die erste Jahreshälfte… Aber echt!

 

Ein Boxer, eine Hochzeit, kein Festival und die Rache der Natur…

News

Was ist das nur für ein Wochenende? Was ist da bloß in den letzten Tagen alles so passiert?

Es ist doch kurios – da gibt es wochenlang nichts, aber auch gar nichts aufregendes zu melden. Die wichtisten Meldungen in meiner täglichen Pflichtsendungen „tagesschau“ beinhalten nichts Neues: Seehofer und Merkel giften sich wieder einmal an – die AfD provoziert erneut mit lächerlichen Aussagen – der FC Bayern München gewinnt wieder einmal ein Fußballspiel! Gähn… Aber in den letzten Tagen komme ich gar nicht mehr mit, eine Schlagzeile jagt die andere; es ist sogar so, dass ich gar nicht alles mitbekomme. Geht geballt alles gar nicht in meinen Kopf! Ich muss das alles erst einmal sortieren und überhaupt mal drüber nachdenken, es sacken lassen.

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Autsch! Tag des Zahnarztes…

Termin

Heute habe ich einmal wieder einen Beitrag zum Thema „Tag des…“ für Euch. Ich schaue eigentlich täglich in den „Tag-des-Kalender“ und freue mich oft darüber, dass es Tage gibt, die wichtigen, lustigen, traurigen und insgesamt emotionalen Themen gewidmet sind.

Als ich heute nachsah, dachte ich als erstes: Autsch! Heute ist nämlich der „Ich liebe meinen Zahnarzt Tag 2016“! Tatsächlich ist dieser Tag weltweit allen Zahnheilkundlern gewidmet, kaum zu glauben! Und in dem Kalender steht sogar, was man am heutigen Tag machen soll: seinem Zahnarzt mitteilen, wie dankbar und froh man darüber ist, dass es ihn gibt.



Ok, ich danke hiermit meinem Zahnarzt für alles, was er für mich getan hat! Und das war in den letzten Jahren eine Menge! Eine Brücke, ein paar Kronen und vor allem das Jahr mit der Zahnspange (das war von 2014 bis 2015 und eine Riesen-Erfahrung, mit Ende 40 Zahnspangenträgerin  zu sein!) verpflichten mich zu großer Dankbarkeit, Respekt und Hochachtung vor meinem Dentisten.

Aber da gibt’s natürlich noch viel mehr Dinge, für die ich ihm heute danken soll – und das fällt mir weniger leicht – Autsch! Aber ich machs!

Also lieber Zahnarzt, ich danke Dir für:

Die Zeit in Deinem Wartezimmer. Wann sonst könnte ich mal durch all die Schmonzetten Bunte, Gala etc. blättern und mich über wichtige Dinge des täglichen Lebens von allen Promis der Welt informieren? Schade nur, dass immer wenn ich gerade mitten in einer spannenden Story stecke, die Zahnarzthelferin kommt: „Frau Werner, bitte in Behandlungsraum 5.“

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