Anregendes stimulierendes Heißgetränk…

Gemahlener Kaffee und Kaffeebohnen

Die Pflanze wächst in circa 70 Ländern, vor allem in Afrika, Asien und Zentralamerika. Eigentlich ist es nur der Kern einer roten Beere etwa der Größe einer Kirsche, den wir verwenden. Die Bezeichnung wird vom arabischen „qahwa“ abgeleitet – das bedeutet „Kraft“.  Es gibt etwa fünfzig verschiedene Sorten und die „Luxus-Variante“ kostet 600 Dollar pro 500 Gramm. Jährlich konsumieren wir weltweit 500 Billionen (!) Tassen davon und nach Erdöl ist es der meistgehandelte Rohstoff der Welt. Ursprünglich wurde er wegen seiner belebenden und anregenden Wirkung als Heilmittel konsumiert, heute ist er ein alltägliches Genussmittel. Wovon ich spreche?

KAFFEE!

kaffee

Erst heute morgen hatte ich mal wieder so ein Aha-Erlebnis! Aber ich muss da ein wenig früher am Tag anfangen. Wenn ich morgens aufstehe, eigentlich immer so zwischen halb sieben und sieben ist der erste Handgriff: den Wasserkessel nehmen, unter den Wasserhahn stellen und ab auf die Herdplatte. Zugegeben, meistens bin ich da noch nicht so richtig wach und man sollte mich besser zu diesem Zeitpunkt noch nicht ansprechen… Gut, dass mein Mann da meistens noch in tiefsten Träumen steckt. Ich schweife ab… Wir sind ein Zwei-Personen-Haushalt und bei uns (mit zwei Personen!) wird jeden Morgen in zwei Varianten Kaffee gekocht. Ich habe eine Stempel-Kanne, die ich übrigens liebe und dann gibt’s in unserem Haushalt noch einen Kaffee-Rolls-Royce, den hauptsächlich mein Mann benutzt. Das ist ein Automat, da muss man(n) zunächst die Bohnen mahlen, dann fest in der Form anpressen, einspannen und nur mit einem Druck von mindestens 10 Bar kommt dann auch ein einigermaßen schmeckender Kaffee heraus. Hey, ehrlich, ich probiere es andauernd, mir mit dieser Maschine auch einen normalen Kaffee zu machen – meistens scheitere ich an den 10 Bar… Die bekomme ich nicht zusammen, hab einfach zu wenig Muckis in den Oberarmen. Mein Mann sagt, das liegt daran, dass ich den Kaffee nicht fest genug presse… Hey, jetzt mache ich schon zwei Mal in der Woche Kraft-Training und das soll immer noch nicht reichen??? Also, ich glaube ja, das mit diesen Kaffee-Vollautomaten ist ein Männer-Gespinst… so wie früher die Modell-Eisenbahnen, da hab ich auch nie verstanden, was so toll daran ist, immer in der Runde zu fahren… Aber die Jungs waren immer anderer Meinung.

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Ich will das nicht… Lass uns mal wieder lachen!

smileys

Eventuell wundert Ihr Euch, dass es in den letzten Wochen etwas ruhiger geworden ist – in Susas Universum. Das liegt nicht daran, dass ich die Lust an meinem Blog verloren habe. Mein Anliegen ist, interessante, schöne, aufregende, Erinnerungen weckende, informative und vielleicht auch mal lustige Themen aufzugreifen und aus meiner Sicht darzustellen, zu kommentieren oder manchmal nicht so ganz ernst gemeint zu hinterleuchten. In den letzten Wochen war es sehr schwierig, da Themen zu finden…

Geht es Euch nicht auch so? In der Zeitung, im Fernsehen, im Radio und auch bei den social medias geht’s nur noch um negative oder nachdenkliche Inhalte. Ich habe genug davon! In der Zeitung stand heute: Angela Merkel „entschuldigt“ sich für den Satz „Wir schaffen das!“. Heißt das, wir schaffen das nicht???? Und wie solls denn weitergehen? Auf einmal haben die meisten Flüchtlinge gefälschte Pässe, das Bundesamt für Migration bekommt den Schwarzen Peter dafür zugeschoben, weil die es nicht geschafft haben, die Mengen an Flüchtlingen korrekt zu erfassen – im letzten Jahr, als jeden Tag Tausende bei uns angekommen sind… Wie bekommen wir es hin, die tatsächlich Kriminellen unter den Flüchtlingen herauszufiltern? Mal pauschal alle wieder ausweisen? Ach ja, geht ja auch nicht. Die Herkunftsländer nehmen die ja gar nicht alle zurück… So ein Pech aber auch!

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Normal oder Unnormal? 9/11 nach 15 Jahren

terror

Der 12. September 2001 war ein Mittwoch. Der Mittwoch nach dem Dienstag, der wohl so ziemlich alles veränderte: 9/11.

9/11 gilt weltweit für die Zusammenfassung der Terror-Anschläge in New York, bei denen mehr als 3.000 Menschen ihr Leben ließen. Dieser Dienstag veränderte die Welt!

Ich weiß noch genau, was ich am 11. September 2001 getan habe: in der Arbeit ging es wie ein Lauffeuer um, was da passiert war und mehr oder weniger live sahen wir im Internet, wie das zweite Flugzeug ins World Trade Center raste. Es verbreitete sich eine furchterregende Unruhe unter allen Mitarbeitern, ans Arbeiten dachte keiner mehr. Jeder hing sprachlos vor dem Monitor und verfolgte das Geschehen. Abends saßen wir bis spät in die Nacht vor dem Fernseher und zappten uns durch N24, n-tv und alle anderen Nachrichtensender.

Heute vor 15 Jahren, einen Tag nach 9/11, begann die Welt langsam zu begreifen, was da eigentlich passiert war. Aus allen Richtungen gabs Reaktionen, Wut, Trauer, kollektive Machtlosigkeit…

paris

Die Nato stellte erstmals in ihrer Geschichte den „kollektiven Verteidigungsfall“ fest. Das World Wide Web kam an seine Grenzen – zahlreiche Seiten waren nicht mehr erreichbar. Finanzexperten hielten eine drastische Zinssenkung der EZB für möglich, der CSU-Chef Edmund Stoiber forderte, die deutsche Bundeswehr auch für die innere Sicherheit einzusetzen – was einer Verfassungsänderung gleich kam. Man überlegte, ob die Winterspiele 2002 in Salt Lake City stattfinden sollten und namhafte Wissenschaftler diskutierten, ob ein Gegenschlag Amerikas sinnvoll wäre. Sportveranstaltungen wurden weltweit abgesagt, die Aktienmärkte brachen ein. Flugzeug-Konstrukteure erklärten, dass die Boeing 757 und 767 perfekte Waffen seien, Versicherer und Rückversicherer schätzten die Kosten der Terroranschläge auf einige Milliarden Dollar. Man war verängstigt – nach einer anonymen Bombendrohung wurde der Frankfurter Messeturm geräumt und in den USA galt tagelang ein Flugverbot für Passagiermaschinen.

Merkt Ihr was? Dies alles, was uns vor 15 Jahren so schockierte, uns so unvorbereitet traf und uns brutal aufzeigte, wie unsere „Normalität“ sich in etwas Erschreckendes verwandelte – all das hat sich danach gar nicht mehr verändert. Der Schrecken von 9/11 wurde im Laufe der Zeit zu unserer neuen Normalität. Wie selbstverständlich leben wir mit Terror, Angst, Radikalisierung, Kriegen, Morden und Anschlägen – das ist unser Alltag.

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Selbstreflektion auf dem Silbertablett – Persönlichkeitstests im www

Selbstreflektion

Mal ganz ehrlich: kennt Ihr das Wort „Selbstreflektion“? Da war doch was oder? Wie reagieren wir auf Situationen? Wer sind wir? Warum handeln wir so wie wir es tun? Darüber mussten wir vor facebook und Co. manchmal ziemlich lange nachdenken. Manche haben aber auch gar nicht darüber nachgedacht, das waren dann die, bei denen immer die anderen „Schuld haben“… Glücklicherweise brauchen wir, die versucht haben sich selbst zu reflektieren, dies nun auch nicht mehr in langen und zeitraubenden Gedankengängen tun. Unsere neue Selbstreflektion wird uns innerhalb von Sekunden auf einem Silbertablett präsentiert – im weltweiten Netz.

Das ist echt klasse! Und vor allem, man findet Antworten auf Fragen, die man sich niemals selbst stellen würde, die aber scheinbar lebenswichtig sind. Ich geb Euch mal ein paar Beispiele, welche Antworten Ihr zum Beispiel auf mein-wahres-ich.de bekommen könnt.

Vielfach und gleich in mehreren „Fragespielen“ kann man seinen IQ = Intelligenzquotienten (hahaha….) testen. Aber der normale IQ ist ja gar nicht mehr so wichtig, viel interessanter ist es doch zu wissen, wie hoch mein Reise-, Musik-, Sex- oder Flirt-IQ ist. Die Antwort kommt prompt…

Extrem wichtig finde ich auch zu wissen, mit wem ich in meinem früheren Leben verheiratet war. Man weiß ja nie, ob da eher Dracula oder DaVinci auf der Matte gestanden hätten… Auch der Spitzname im Gefängnis wäre interessant – tatsächlich wäre ich lieber eine Super-Susa als eine Schwächling-Susanne. Überhaupt würde ich auch gern wissen, wie ich vor 100 Jahren geheißen hätte, welchen Super-Mario Charakter ich habe, welches Tierblut durch meine Adern fließt oder was meine Augen über mich aussagen.

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Wer ist schlauer: Mensch oder Computer?

Digidal display with binary code, 3d generated image

Eine Software manipuliert selbständig Daten und entwickelt ein Eigenleben losgelöst von ihrem Entwickler. Willkommen in der Zukunft? Oder: Alles Quatsch? Habt Ihr den letzten Tatort auch gesehen und stellt Euch diese Frage?

Ich bin Tatort-Fan! Die Serie gehört für mich zu einem guten Sonntag wie die frischen Semmeln am Morgen. Die Kultserie am letzten Sonntag fesselte mich mehr als normal… Es ging um eine datenmanipulierende und eigenleben-entwickelnde Software und deren Entwickler. Dieser versucht verzweifelt, seine mächtige Software Bluesky zu bekämpfen. Bluesky, so glaubt er, habe sich verselbständigt. Sie überwache ihn, manipuliere Daten und schiebe ihm sogar einen Mord unter.

Tatort
Bluesky oder sein Entwickler – wer ist schlauer?

 

Sein gesamtes Umfeld hält den Entwickler für einen Irren – die Polizei, seine eigenen Mitarbeiter… Doch ganz zum Schluss – der Entwickler wurde von der Polizei bereits erschossen – muss der Zuschauer feststellen, dass Bluesky tatsächlich manipuliert und damit den Tod des Entwicklers verursacht hat. Getan hat sie dies mit der Manipulation einer Live-Video- Übertragung… Geht das eigentlich tatsächlich? Ist unsere Technik schon jetzt so weit fortgeschritten, dass eigenlebende Software und außer Ruder geratene technische Entwicklungen uns Menschen gefährden können?

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