Auf eigene Gefahr – wie gehts richtig mit den High Heels

Rote_Peeptoe-Highheels

Ein sexy, hüftschwingender, weiblicher Gang mit High Heels: nicht nur bei Heidi Klum müssen „die Mädchen“ als erstes den Gang in schwindelerregenden Höhen lernen, schaut Euch mal bitte bei den 15-jährigen Mädchen in Eurem Bekanntenkreis um, die stolzieren besser auf hohen Absätzen als jede 25-jährige. Sieht ja auch echt gut aus – wenn man es kann. Wenn man es nicht kann, so wie ich, siehts eher aus wie ein Storch mit einem gebrochenen Bein…

Wie gut man auf High Heels besser unterwegs sein sollte, zeigt jetzt ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm. Eine Frau hatte sich beim Besuch eines Theaters den Fuß gebrochen. Sie war mit ihren High Heels in den Löchern einer Gummimatte hängengeblieben und gestürzt. Sie hatte die Stadt auf rund 6000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz verklagt – und verloren. Begründung der Richter: Trägerinnen von High Heels sind zu angepasstem Verhalten verpflichtet und müssen die erhöhte Gefahr durch das Tragen von kleinflächigen Absätzen berücksichtigen.

Wie schon gesagt, ich selbst kann eigentlich so gut wie gar nicht auf hohen Absätzen laufen, mein höchstes Paar hat etwa 7 cm Absatz – und kommt sehr selten zum Einsatz. Ich kenne also die Gefahr, von denen die Richter sprechen. Macht aber auch nichts, mit meinen 1,82 Metern Körpergröße brauche ich keine High Heels um lange Beine zu bekommen… Und trotzdem: ich würde auch gern selbstsicher und gekonnt gehen können – wenn ich mag! Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich überhaupt einen Schritt vor den anderen setzen konnte, als die Schuhe neu waren. Auf dem Parkett in unserem Wohnzimmer befindet sich seitdem eine gut sichtbare Laufspur – von meinen vielen, vielen Versuchen, einen schönen weiblichen Gang hinzubekommen. Vorweg: ich habs nicht geschafft – sehe immer noch aus wie ein Storch mit einem gebrochenen Bein 😉 Aber ich übe weiter…

Gleicht bei Euch der Gang auf hohen Hacken auch einer Zitterpartie? Nicht verzweifeln, denn ich hab für Euch die besten Tipps gefunden, um angeblich perfekt auf High Heels zu laufen und was gegen schmerzende Füße hilft… Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren!

(mehr …)

Sich schlau schlafen – geht das?

schlafen

Das was uns anders macht, anders als Tiere und Pflanzen. Das was uns strukturiert denken, gesteuert handeln und schnell lernen lässt: unser Gehirn. Unser Hirn ist noch lange nicht „ausgeforscht“, aber unsere Mitmenschen arbeiten daran…

Ist es Fluch oder Segen, dass wir immer mehr über die Aktivitäten in unseren Hirnwindungen wissen? Wir alle müssen doch schon jetzt Massen an Informationen in kürzester Zeit erfassen, bewerten, daraus lernen. Leider jedoch nicht, weil wir einfach dies alles lernen wollen, sondern weil es von uns erwartet wird – im Beruf, im Alltag, in der Freizeit.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin manchmal direkt froh, wenn ich abends ins Bett falle und einfach nicht mehr denken und lernen muss… Aber jetzt gibt es sogar eine Anleitung dafür, wie man selbst in der Nacht seine Gehirnfunktionen aufs Lernen programmieren kann. Ich sage ja: Fluch oder Segen???

Ich kann mich noch gut erinnern: wenn ich früher Vokabeln lernen musste, hab ich sie mir oft abends im Bett nochmal angeschaut, in ganz schlimmen Fällen und drohenden schlechten Noten verbrachte das Vokabelheft die Nacht unter meinem Kopfkissen. Leider. Denn außer Eselsohren hat das Heft unter dem Kissen nichts gebracht… Allerdings das Anschauen der Worte vor dem Schlafengehen hilft tatsächlich – woran man abends denkt, wird besser im Langzeitgedächtnis abgespeichert…. War also doch nicht so ganz umsonst. Und hier der Grund dafür: Beim Lernen und Erinnern müssen wir zwar wach sein, das Gelernte wird aber in unserem Tiefschlaf verfestigt, also wiederholt, sortiert, stabilisiert und in unsere Kopf-Netzwerke eingebunden. Grundsätzlich doch mal eine schöne Erkenntnis dieser neuen Studien…

(mehr …)

Im Wald…

L1130782

Was macht man an einem verregneten Wochenende, wenn man es in den vier Wänden nicht mehr aushält und raus an die frische Luft mag?

Am Pfingstmontag hab ich das auch überlegt. Nach drei Tagen in der Bude wollte ich unbedingt mal wieder raus… Ein Spaziergang macht auch im Regen nichts aus. Also rein in die Regenhose und -jacke, Kapuze auf, wasserfeste Schuhe an, Tempos eingepackt und los… Aber einfach nur spazierengehen, das ist mir dann doch etwas zu langweilig. Also dachte ich mir: Nimm doch mal wieder Deine Kamera mit und mache ein paar Fotos! Und obwohl draußen alles trübe und grau war, war ich wirklich fasziniert, wie schön die Natur auch bei schlechtem Wetter sein kann!

Ich zeige Euch hier einmal ein paar der Fotos, die ich gemacht habe. Gern würde ich Euch inspirieren, auch einfach mal einen Fotoapparat einzupacken, auf die Pirsch zu gehen und die Augen offen zu halten für die schönen Dinge in unserer Natur!

(mehr …)

ESC 2016 – Echt Sonderbare Comedy

eurovision.de

Da habe ich es mir doch wirklich angetan, gestern von 21 bis 1 Uhr vor dem Fernseher zu sitzen… Nur um letztendlich wieder einmal einen letzten Platz präsentiert zu bekommen! Na super…

Unsere kleine Manga-Prinzessin hat mir wirklich leid getan. Auch wenn ihr Song  von vornherein nicht mein Favorit aus den Vorentscheidungen in Deutschland war und ich das Lied eigentlich schon nicht mehr hören konnte – übrigens fand ich es früher viel besser, als das ESC-Lied vor dem Entscheid nicht im Radio gespielt wurde – aber Jamie Lee hat ihre Sache auf der Stockholmer Bühne echt klasse gemacht! Das muss man sich erstmal trauen: mit 17 auf einer Riesenbühne abzurocken und dabei zu wissen, dass 200 Millionen Zuschauer weltweit an den Geräten sitzen und zuschauen, da würden die meisten von uns keinen Ton herausbringen! Dass das dann wieder einmal mit dem letzten Platz honoriert wird, das ist hart. Für uns Zuschauer wohl weniger – wir sind es mehr oder weniger gewohnt, beim ESC nicht gerade zu brillieren. Aber die Verantwortlichen für die deutsche Teilnahme müssen doch jedes Jahr aufs Neue überzeugt sein von den Künstlern, die sie ins Rennen schicken. Und dann werden wieder einmal alle enttäuscht…

(mehr …)

Vier gestrenge Herren und eine eiskalte Dame – wer waren die Eisheiligen?

eisheilige

So, das wars jetzt also ersteinmal mit den sommerlichen Temperaturen, dem Kaffeetrinken im Garten und dem barfuß laufen im Gras… Aber keine Sorge, es sind nur ein paar wenige Tage, dann soll laut unseren Wetter-Profis der Sommer endgültig Einzug halten. Jetzt müssen wir nur noch die Eisheiligen überstehen! Doch wer waren eigentlich diese gestrengen Herren und wer war die „kalte Sophie“?

eis

Regelmäßig, und meistens Mitte Mai, sinken die Temperaturen um etwa zehn Grad, die Nächte werden wieder frostig und so mancher Kamin wird nochmals angeheizt. Ein Aufbäumen von Väterchen Frost könnte man vermuten – er will der Sonne und dem Frühling nochmals seine ganze Kraft und Energie beweisen, bevor er für ein paar Monate in der Versenkung verschwindet. In diesem Jahr kommen die Eisheiligen super pünktlich – schade nur, dass diese vier Herren und die eiskalte Dame genau an Pfingsten ihre Anwesenheit ausdrücken müssen.

Obwohl, eigentlich haben die „Eisheiligen“ nicht wirklich etwas mit dem klassischen Kälteeinbruch im Mai zu tun. Sie sind halt einfach nur die „dummen Heiligen“, die an diesen fünf Tagen im Mai ihren Namenstag feiern. Jahrhundertelange Erfahrung und uralte Bauern-Beobachtungen sind für die Bezeichnung Eisheilige verantwortlich. Wir alle finden die Eisheiligen ja ziemlich nervig und überflüssig, aber eigentlich waren es alles nette, freundliche und schlaue Leute:

(mehr …)