Wer will eigentlich noch Last Christmas? 10 coole Christmas Song Alternativen

Frohe Weihnachten!

Ehrlicherweise muss ich fast zugeben, dass sie uns in diesem Jahr mit „Last Christmas“ von Wham doch eher in Ruhe lassen. Und mit „in Ruhe lassen“ meine ich nicht, dass die Sendestationen vielleicht in diesem Jahr mal auf die Schnulze aus den 80ern verzichten – nein, sie wird nur (noch) nicht stündlich gedudelt…

Seit 1984 – also seit genau 32 Jahren werden wir doch zugedröhnt mit „…last christmas, I gave you my heart, but the very next day you gave it away….lalalalala…“ Was ja am Anfang noch ganz schön war – ok, wir waren damals gerade heraus aus der Pubertät und liebten jede Art von Love Story, Liebeskummer und Schnulzenmucke – bereitet mir heute nur noch Kopfschmerzen und macht mich aggressiv. Ganz das Gegenteil dessen, was der Song doch wohl eigentlich bewirken sollte… Und das geht nicht nur mir so!




Und dabei gibt’s echt jede Menge Alternativen! Ich meine jetzt nicht Lieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ – das ist am Heiligen Abend ganz nett aber in der Vorweihnachtszeit sind doch andere Songs schöner… Songs, die uns einstimmen auf die Weihnachtszeit. Klar, auch Lovesongs gehören hier dazu aber für mich muss ein Weihnachtslied (oder auch VOR-Weihnachtslied) vor allem Emotionen, Gefühle, schöne Harmonien und vielleicht noch einen einfachen Mitsing-Text aufweisen. Und wenn er dann dazu noch traurig ist, dann ist er perfekt: mein „Bald-ist-Weihnachten-Lieblings-Song“.

Es gibt sie tatsächlich und ich möchte Euch anbieten, auch mal in diese Songs reinzuhören (deshalb immer auch der link zu you tube dabei). Hier sind meine Weihnachtslied-Favoriten:

Meine Nummer 1 – Little Christmas Tree von Michael Jackson

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Für mich eins der schönsten Weihnachtslieder – vom jungen King of Pop

Ok, ich bin eh Fan vom King of Pop, aber der junge Michael berührt mich bei diesem gefühlvollen Song unglaublich. Es geht um einen kleinen Weihnachtsbaum, der am heiligen Abend genauso einsam ist wie er… Aber Vorsicht: die Tränen kullern sehr schnell beim Hören 😉 Ich liebe diesen Song! https://www.youtube.com/watch?v=0ILugjvA28A

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Ich will nur das Grinsen…

weihnachtsmuetze

Es ist doch der Wahnsinn: noch drei Wochen bis Weihnachten! Noch drei Wochen, bis alle Geschenke schön verpackt unterm Weihnachtsbaum liegen sollen… Ein Leichtes, wenn man wenigstens schon einmal den Ansatz einer Idee hat, was denn für wen ein schönes Geschenk wäre und eine eher „mission impossible“, wenn im Hirn die „totale Fantasielosigkeit“ herrscht…

Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber für mich ist es immer am schwierigsten, etwas für meinen Mann zu finden. Ich habe da doch gewisse Ansprüche an mich und mein Geschenk – seine Augen sollten schon leuchten, wenn er sein Weihnachtsgeschenk auspackt….

geschenke
Keine Ideen für Geschenke… Ziemlich blöd!

Wir machen das doch schon so viele Jahre mit… Jedes Jahr Weihnachten nehme ich mir vor, jetzt aber mal wirklich im Laufe des Jahres immer genau hinzuhören, wenn mein Mann Sätze wie: „Einen neuen Langhaarschneider könnte ich gebrauchen.“ Oder „Irgendwann möchte ich mal einen Somellier-Kurs machen.“ von sich gibt. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, ich mache das auch tatsächlich!




Aber mal ehrlich: ob die Augen meines Mannes beim Auspacken des Langhaarschneiders so strahlen wie ich es gern hätte? Und allein die Recherche, wo und wann es ein Weinseminar in unserer Gegend gibt, raubt mir Stunden, in denen ich unter größter Geheimhaltungsstufe an meinem Rechner sitze, Rufe meines Liebsten „Was machst Du Schatz?“ beantworte mit: „Ach nichts mein Schatz, nur blöde Mails bearbeiten…“, Mails hin und her schreibe und dann letztendlich ein „vorläufig geplantes“ Weinseminar für Juni 2017 angeboten bekomme… Nein, das ist alles nichts!

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Best Ager – bei uns ist was zu holen…

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Heute geht’s bei mir um – und das ist mir beim Schreiben eingefallen – die eierlegenden Wollmilchsäue unter uns Menschen. Oder besser noch: um eine unterschätzte Personengruppe, um die sich aber zukünftig viele Anbieter von Konsumprodukten reißen werden. Das Schöne dabei: ich spreche von uns! Von uns Menschen über 40 oder 50… Wir sind nämlich die neue Zielgruppe für Marketing-Profis weltweit. Und wir heißen: Generation Gold, Silver Ager, Golden Ager, Third Ager, Master Consumer, Senior Citizens – doch am allerbesten gefällt mir: BEST AGER!

Die Best-Ager-Definition nach wikepedia: Zielgruppe von Personen mit einem Lebensalter von über 50 Jahren. Und der Duden definiert uns so: Personen, die zur anspruchsvollen, konsumfreudigen Kundengruppe der über 40-jährigen, bzw. 50-jährigen gehört.




Aber wer oder was sind wir Best Ager tatsächlich? Auf jeden Fall ist der Name wieder so eine „Fehlkonstruktion“ wie „Handy“ – es gibt nämlich keine englische Herleitung. Ich vermute – nachdem ich diesen Beitrag hier fertiggestellt habe, dass es eher einige sturz-betrunkene Werbe-Fuzzys waren, die diesen Namen erfanden – auf einer Kneipentour und nicht ahnend, dass sie solch einen einschneidenden Erfolg bei Werbetreibenden in aller Welt haben würden…

Man sagt, die finanzielle Kaufkraft der „Best Ager“ sei exorbitant hoch, sie seien alles andere als alte Greise, die sich nur für Corega-Tabs interessieren oder sich auf Butterfahrten Heizdecken andrehen lassen. Sie hätten oft ein ansehnliches Vermögen angesammelt und seien konsumfreudig – und damit das perfekte Objekt, um marketing-technisch ganz besonders umgarnt zu werden.

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Hohe Kaufkraft und große Konsumfreudigkeit bei den Best Agers – darüber machen sich Marketingmenschen Gedanken…

Weiter fühlen sich Best Ager 10 bis 15 Jahre jünger als sie tatsächlich sind – sie sehen sogar deutlich jünger aus als die vorangegangene Generation. Auf den Punkt gebracht: Der Best Ager ist 55, sieht wie 48 aus, fühlt sich wie 42 und verhält sich wie 39!

Die genaue Werbe-Definition geht noch weiter (ui, wir müssen tatsächlich interessant sein, wer sonst wird so genauestens erforscht und durchleuchtet???):

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Jugendwörter – bist Du schon Fly oder noch oberaffengeil?

jugendsprache

Und wieder einmal ist das Jugendwort des Jahres gewählt worden. Ich habe gelesen, dass der Sieger selbst in der Jury kaum bekannt war: „Fly sein“ – ein Begriff aus der Hip-Hop-Sprache ist Gewinner und bedeutet, dass jemand oder etwas „besonders abgeht“. Mitfavoriten waren „isso“ und „Vollpfostenantenne“. Aha…




Sprechen die Youngsters wirklich so? Ich sollte vielleicht meine Neffen (18, 17 und 14) mal fragen, die wissen das sicher..

Für den Langenscheidt Verlag ist das aber wohl eh egal, für die ist diese Wahl nämlich eine reine Werbeaktion. Aha…

„isso“ bedeutet übrigens, dass man etwas oder jemandem zustimmt und die „Vollpfostenantenne“ ist ein Selfie-Stick. Aber das Wort fiel raus, weil laut Jury heute kein Mensch mehr das Wort „Vollpfosten“ benutzt. Aha… Wieder was gelernt!?!

selfiestick
Unterwegs mit der Vollpfosten-Antenne…

Und nochmal übrigens: ich bedaure fast ein wenig, dass es das „Jugendwort des Jahres“ erst seit 8 Jahren überhaupt gibt. Wäre doch klasse, wenn man heute nicht nur auf eine coole Jugend zurückblicken könnte, sondern auch auf jede Menge Wörter, die diese mit wenigen Silben näher beschreiben oder?

Ein weiteres übrigens übrigens, kennt Ihr die Jugendwörter seit 2008? Hier sind sie:

2008 – Gammelfleischparty (Ü-30 Party)
2009 – hartzen (rumhängen oder arbeitslos sein)
2010 – Niveaulimbo (damit ist das Absinken des Niveaus im Fernsehen, bei Partys oder Gesprächen gemeint)
2011 – Swag (lässig coole Ausstrahlung oder charismatisch-positive Aura)
2012 – Yolo (steht für „You Only Live One“ – Du lebst nur einmal)
2013 – Babo (Boss oder Anführer)
2014 – Läuft bei Dir (cool oder krass)
2015 – Smombie (aus Smartphone und Zombie zusammengesetzt, beschreibt jemanden, der von seiner Umwelt nichts mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt)

Tja, und in 2016 eben „Fly sein“.

Ich überlege gerade, welche Wörter denn eigentlich so meine Jugend beschreiben könnten und welche ich davon zu den „Jugendwörtern des Jahres 1980 bis 1990“ gekürt hätte… Da fallen mir diese ein:

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Wärmerekord 2016 – das können WIR gegen den Klimawandel tun!

thermometer

Die Weltorganisation für Meteorologie veröffentlichte vor einigen Tagen die Wetteraufzeichnungen von 2016 und die Prognose für dieses Jahr – von dem ich übrigens dachte, es wäre insgesamt zu nass, zu kalt und unbeständiger als der Durchschnitt gewesen… Völlig falsch gedacht!

2016 wird aller Voraussicht nach das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Und diesen Satz möchte ich jetzt sehr gern allen in die Ohren schreien, die den Klimawandel noch immer nicht wahrhaben wollen…

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die weltweite Durchschnittstemperatur in diesem Jahr 1,2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Zeitalter liegt (also kurz vor dem 19. Jahrhundert). Und damit wäre es das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Der bisherige Hitzerekord wurde erst im letzten Jahr gemessen und er wird vermutlich 2016 bereits wieder übertroffen.




In Thailand zum Beispiel wurden 44,6 Grad gemessen, in Indien sogar 51 – absolute Hitzerekorde. Aber auch weltweit stieg die Temperatur erneut. Von Januar bis September lag die weltweite Durchschnittstemperatur nicht nur etwa 1,2 Grad über den Temperaturen des vorindustriellen Zeitalters, sondern auch 0,88 Grad über der Durchschnittstemperatur von 1961 bis 1990.

Und wen das jetzt noch immer nicht beunruhigt, das folgende sollte selbst vehemente Ignoranten überzeugen: In den arktischen Gebieten Russlands lagen die Temperaturen in diesem Jahr sechs bis sieben Grad (!) über dem langjährigen Durchschnitt.

Und auch auf die Gefahr hin, dass Euch das schon gar nicht mehr so richtig interessiert -weil, wir werden ja von vielen Seiten und das schon jahrelang mal mehr, mal weniger konfrontiert – hier trotzdem die besten und einfachsten Tipps, wie wir alle – jeder von uns – etwas gegen die Klima-Erwärmung tun können. Das alles hat wie wir wissen mit den CO2-Werten zu tun. Also, hier nun ein paar Dinge, die jeder von uns tun kann, um CO2 zu sparen:

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