Monat: März 2016

Aprilscherze

April

Morgen ist der 1. April… Zeit für einen Aprilscherz!

Früher war es gang und gäbe… Entweder ging man jemandem gehörig auf den Leim oder man gehörte selbst zu denen, die ihre Mitmenschen aufs Glatteis führten. Ich für meinen Teil bin ständig auf Aprilscherze hereingefallen. Noch in bester Erinnerung: als Kind schickte mich mein Vater in ein Werkzeug-Geschäft, um „Schraubnägel“ zu besorgen… Mir selbst sind leider nur sehr selten so kreative Ideen eingefallen und ich war so gutgläubig, dass mir eigentlich immer nur die Rolle des Opfers zugeschrieben wurde.

Damals gabs ja auch noch kein Internet, welches einem heute tolle Ideen für Aprilscherze vorschlägt. Ich hab Euch mal einige Vorschläge zusammengesammelt (den einen oder anderen werde ich vielleicht auch verwenden, also Vorsicht ;-)):

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Ostern 2016 oder wie verbringen wir das Osterfest?

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Was ist eigentlich Ostern heute?

Ok, am Gründonnerstag wird auf Fleisch und Fisch verzichtet und irgendetwas Grünes muss auf den Tisch (bei uns meistens eine Kräutersuppe). Am Karfreitag dann gibt’s eigentlich noch zwei Möglichkeiten: entweder geht man in die Kirche (es ist ja schließlich einer der höchsten christlichen Feiertage des Jahres!) oder… man packt Kind, Kegel und Skischuhe und gesellt sich auf Deutschlands Autobahnen zu den Holländern, Briten, Nordrheinwestfalen, Österreichern und Schweizern, um nach stundenlangen Höllenqualen in Staus und mittlerweile ja leider auch wieder an den Grenzen zum „End-of-Season-Ski-Happening“ aufzubrechen. Wahlweise und alternativ zum Ski-Urlaub kann hier auch die „Swing-and-Putt-Fit-For-the-Summer“-Golfreise, der „Walk-and-Breathe-your-Life“-Wanderurlaub an der Küste oder die „Drei-Tage-Osterspecial-Wellness-“-Variante angeführt werden.

 

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Ach, wie schön! Endlich mal ein paar Tage ausspannen, sich auf das Wesentliche besinnen – es ist Ostern! Aus eigener Erfahrung und aus Berichten von Freunden und Bekannten läuft Ostern meistens so ab:

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Keine Winsel-Lieder mehr…

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Über Radioprogramme kann man sich streiten, auch über Musikgeschmack. Aber das was da heutzutage alles von den Stationen über den Äther kommt, fordert einem schon eine Menge Leidensfähigkeit ab. Ich will keine Winsel-Lieder mehr!

Wer kann sich nicht noch gut an Zeiten erinnern, als man mit dem Finger auf der Aufnahmetaste des alten Cassettenrekorders vor dem Radio saß, um gute Musik aufzunehmen. Innerhalb von ein paar Stunden war die Cassette gefüllt mit Party- und guter Popmusik. Und dabei war man eigentlich die meiste Zeit dabei, die Aufnahmen wieder zu löschen, weil der Moderator dazwischen gequatscht hat. Trotzdem stapelten sich Unmengen von Cassetten in meinem Jugendzimmer.

Wenn ich heute Radio höre – und bei mir läuft es quasi den ganzen Tag im Hintergrund – dann bekomme ich entweder schlechte Laune, werde traurig oder depressiv. Es gibt doch fast nur noch „Winsel-Lieder“ zu hören. Es geht nur noch um Liebeskummer, Herzschmerz und die Suche nach Glück… Wo bleibt der Optimismus, der Spaß an fetzigen Gitarren-Riffs, wo ist die Musik geblieben, bei der es noch einen Refrain gab, den man lautstark mitsingen konnte? Wo sind die heutigen Adaptionen von Angus Young, Freddie Mercury und Billy Idol? Wo gibt’s heute noch Charaktere wie Brian Ferry, Paradiesvögel wie Boney M. oder Bands, die jahrelang mit ihren Songs in den Charts waren? Wo sind die Stars, mit denen man sich identifizierte, die man anhimmelte und verliebt war… Gibt’s doch heute nicht mehr! Heute werden Interpreten ausgetauscht, ich kann mir die ganzen Namen gar nicht merken – lohnt sich ja auch nicht, sind ja eh morgen wieder weg…

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Blubberwasser oder Bier?

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Frauen trinken Prosecco – Männer Bier… Oder wie ist das?

Kürzlich habe ich irgendwo gelesen, dass Männer biertrinkende Frauen unerotisch finden, dass Frauen, die Prosecco bevorzugen sexier sind.

Als einer der Hauptgründe dafür wurde angegeben, dass eine Bierfahne bei einer Frau über alle Maßen abstoßend wirkt – „da vergeht einem jegliche Lust auf die Frau“…  Da hab ich erstmal nach Luft schnappen müssen! Ja, liebe Männer, denkt Ihr etwa, Ihr duftet nach Eurem Feierabendbier wie ein frischgebadeter Adonis? Glaubt Ihr allen Ernstes, Euer Bier-Atem ist ein Aphrodisiakum für uns? Glaubt Ihr dann womöglich noch, das ist anregend???  „Was für ein Mann! Und schaut Euch mal diesen Bierbauch an: Das ist doch Erotik pur!“ Die Antwort ist NEIN: Wir finden uns damit ab, wir tolerieren das! Und wir trinken manchmal genau so gern ein Bier wie Ihr.

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Frühjahrsputz oder wer putzt wie…

Portrait of man with cleaning equipment

Im Moment habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis zu meiner eigentlich seelenverwandten Freundin – der Sonne. So angenehm und „endlich-wird’s-Sommer“ verheißend der Planet auf mich gerade wirkt – die Sonne fördert doch jetzt auch einige unschöne und Arbeit verheißende Dinge zu tage. Gnadenlos ermahnt sie mich jeden Tag: „Susa, jetzt aber los! Schau mal, wie es hier aussieht! Auf geht’s! Frühjahrsputz ist angesagt!“

Da lauern jetzt ganz plötzlich Spinnweben unter der Decke, Staubflusen feiern lustige Partys im ganzen Haus. Ups, da sind ja Schokoflecken auf dem Sofa, wie und wann haben die sich denn dahin geschlichen? Der Blick aus dem Fenster gleicht einem pixeligen Foto und das was da aus dem Wasserhahn kommt ist eher ein seichtes Plätschern als ein gesunder Strahl.

Höchste Zeit für den Frühjahrsputz! Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber der Gedanke, stundenlang mit Putzeimer, Einmal-Handschuhen, Staubsauger, Feudel, Essigreiniger und Entkalker durchs Haus zu wuseln ist für mich ein Graus und treibt mir schon bei dem Gedanken dran den Schweiß auf die Stirn. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie man am Putzen Spaß haben kann – aber es gibt Menschen, die lieben und zelebrieren ihren Frühjahrsputz…Ich habe so viele verschiedene „Putztypen“ in meinem Bekanntenkreis:

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