Monat: April 2016

Frühlingsputz im Kleiderschrank – Modetrends 2016

Woman holding a huge pile of clothes

Es wird Frühling – Zeit für neue Klamotten!

Ich glaube, damit stehe ich nicht allein: vor mir ein prall gefüllter Kleiderschrank mit all den „Shopping-Schätzen“ des letzten Jahres und trotzdem geht’s mir in jedem Frühjahr gleich. Ich weiss nicht, was ich anziehen soll!

Das „Umlagern“ im Kleiderschrank im Frühjahr ist für mich eine der schönsten Zeiten des Jahres. Mit jedem Wollpullover, Strickkleid & Co. räume ich den Winter in die „Kellerbereiche“ meines Schrankes und lasse den Frühling heraus. Blusen, T-shirts, Sommerhosen und –röcke dürfen ihr Winterdomizil endlich verlassen und warten darauf, dass sie ausgeführt werden. Diese Aktion des Räumens gleicht bei mir definitiv einem Frühjahrsputz, denn jedes Teil wird unter die Lupe genommen und abgecheckt: Ziehe ich das wieder an? Passt das Teil noch? Wie oft habe ich es getragen und war es vielleicht doch ein typischer Fehlkauf? Zum Beispiel dieses bunte Trägerkleid – als Schnäppchen gekauft aber untragbar, weil keine passenden Schuhe, viel zu tiefer Ausschnitt und die Farben sehen fürchterlich an mir aus. Aber war ja ein Schnäppchen… Also wandert das Kleid in die Tüte für die Altkleidersammlung. Die Entscheidung fällt mir nie leicht, aber ich habe mir angewöhnt, rigoros vorzugehen und mir Entscheidungshilfen gebastelt. Weniger als drei Mal getragen? Ab in die Tüte! Absolut nicht mehr in? Ab in die Tüte! Allerdings ist es mir natürlich auch schon passiert, dass etwas entsorgt wurde, von dem ich später denke: Ach, das ist ja voll Trend in diesem Jahr. Hätte ich nicht weggeben sollen.

Damit es mir in diesem Jahr nicht so geht, habe ich mich mal durch die Modetrends 2016 gewühlt und werde diese Liste definitiv zu meinen Entscheidungshilfen hinzufügen. Vielleicht ist sie für Euch auch hilfreich…. Hier die Liste der „Must Haves“ und „Don`t Give Aways“ für diesen Sommer:

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Bowie, Prince & Co. – die besten Alben – Must Have

bestealben

David Bowie, Natalie Cole, Maurice White, Keith Emerson, Lemmy Kilmister, Prince – jetzt ist genug gestorben!

Es gibt nicht mehr so viele „echte Musiker“, Musiker, die uns beim Erwachsenwerden begleitet haben, Musiker, die unsere Erinnerungen mit ihren Songs lebendiger machen. Wer von uns hat nicht seinen Liebeskummer mit „Purple Rain“ etwas erträglicher empfunden? Wen hat Natalie Cole mit ihren wunderschönen Balladen nicht heruntergeholt, wenn wir mal wieder „auf Hundertachtzig“ waren? Und wer von uns hat seine gute Laune nicht zu einem Hit von Earth, Wind and Fire auf der Tanzfläche so richtig rausgelassen? Und wer ist nicht mit Major Tom ins Weltall abgedriftet?

Im Gegensatz zum heutigen Musik-Business, wo Musiker nur noch verdammt kurze Halbwertzeiten haben und so schnell wieder von der Bildfläche verschwunden sind, wie sie kamen, haben all diese Legenden noch zahlreiche Alben herausgebracht. Klar war auch mal der ein oder andere Song dabei, der floppte. Doch im Großen und Ganzen war die Branche den Großen treu. Und nicht nur die Plattenfirmen, Produzenten und Geldgeber vertrauten den Musikern, auch wir waren doch monatelang gespannt auf die neuen Alben von Bowie & Co. Und wie schlimm war es, wenn ein Kratzer auf der guten alten Vinyl-Scheibe war und der Plattenspieler „My name is prince“ in der Dauerschleife abspielte…

Zum Glück gibt’s die schönsten und besten Alben heute zum Download oder auf CD, so dass wir uns auch heute – ohne Plattenspieler – noch einmal alles zurückholen können. Und hier meine Tipps, welche Alben der „Legenden“ unbedingt in die „Plattensammlung“ gehören:

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Kaffee-Irrtümer

Gemahlener Kaffee und Kaffeebohnen

Deutschlands 144 Starbucks-Filialen in polnischer Hand – die US Kaffeehaus-Kette übergab diese an den polnischen Gastronomie-Betrieb AmRest…

Starbucks nicht mehr amerikanisch? Katastrophe? Ich gebe zu, mich irritiert diese Schlagzeile auch. Aber endlich gibt’s wieder einen Grund, zum Kaffeetrinken einen dieser Kaffeebunker aufzusuchen. Es wird sicher lustig: Die Bedienung im neuen Starbucks trägt ein Namensschild „Agniezcna“, standardmässig gibt’s zum Kaffee einen kostenlosen Wodka pur und an der Wand hängt in Lebensgröße ein Bild von Papst Johannes Paul II…. Es gibt zum Kaffee keine Donuts mehr, sondern Piroggen und zum Feierabend tanzen die Starbucks-Mitarbeiter alle zusammen eine Runde Mazurka. Eine schöne Vorstellung und endlich mal wieder etwas Abwechslung im tristen Kaffee-Alltag…

Über Kaffee kann man ja endlos diskutieren. Die Menschheit an sich lässt sich schon in zwei Gruppen aufteilen. Die einen, die ohne das koffeeinhaltige Getränk nicht überleben können und die „Ich trinke niemals Kaffee“-Bekenner. Über die zahlreichen Untergruppen dieser beiden Spezies wiederum kann man Romane schreiben: die Gourmets unter den Kaffeetrinkern lieben ihre sündhaft teure Siebträger-Maschine in der – natürlich – nur reinste und feinste Böhnchen aus der exklusiven Kaffeerösterei Verwendung finden.

Dann natürlich die „Kapsel-Fans“. Im Supermarkt ist die Auswahl der Vanille- und Karamel-Plastikkapseln als Ristretto, Volluto oder Lungo-Variante mittlerweile größer als die des normalen Filterkaffees. Auf den Preis darf man bei der Kapsel-Verwendung nicht schauen, da kostet ein Pfund Kaffee schnell mal über 30 Euro und der ganze Müll wird uns noch Generationen lang begleiten.

Aber es gibt auch diese Spezies noch: die Verfechter des stinknormalen Filterkaffees – ich gehöre zu dieser Gruppe und bleibe es auch. Der Gedanke, vor dem ersten Kaffee am Morgen schon sportliche „Druckübungen“ auszuüben um dann doch festzustellen, dass ich nur eine braune Brühe bekomme oder erstmal überlegen zu müssen, ob ich denn Vanille-, Karamel-, Honig- oder sonst eine Geschmackrichtung möchte, das würde mich schon am frühen Morgen in Stress versetzen.

Aber was ist es, was den Kaffee für den einen zum Suchtfaktor führt und bei dem anderen ein Ekel-Gefühl hervorruft? Macht Kaffee krank oder ist er vielleicht sogar gesund für uns? Ich habe für Euch die größten „Kaffee-Irrtümer“, schaut mal weiter…

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Anti-Aging – gar nicht teuer…

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Warum werden wir eigentlich von allen Seiten mit dem Begriff „Anti Aging“ zugeballert?

Klar, auch wenn ich morgens vor dem Spiegel stehe und in meinem Gesicht wieder einmal eine Falte mehr, nach einem langen Abend unansehnliche Tränensäcke und kleine Fältchen rund um meine Lippen sehe, bin ich nicht gerade super happy. Und es wäre auch gelogen, wenn ich sagen würde, mir ist es egal, wie ich aussehe. Auch ich hätte gern so ein Spiegelbild: frisch, glatt und dellenfrei… Auch ich wünsche mir so ein Zaubermittel, dass mich wieder jung aussehen lässt. Doch irgendwann kommt wohl jede von uns zu der Erkenntnis, dass wir nur zwei Möglichkeiten haben. Entweder wir akzeptieren, dass wir älter werden – mit allem was dazugehört. Das sind leider neben guten und schlechten Lebenserfahrungen auch Falten, Dellen und graue Haare. Oder wir hetzen allen neuen „Anti-Aging“-Produkten hinterher – ein Riesen-Markt, von dem viele profitieren. Am wenigsten wir selber… Denn es gibt sie einfach nicht, die Wunder-Cremes und Beauty-Pillen, die das Altern verhindern. Da schmiert, klopft und reibt man sich Hyaloron-, Vitamin- und Hormonpräparate für ein Wahnsinnsgeld auf die Haut – nur um doch weiterhin Striche auf der Liste der Falten hinzuzufügen.

Und dabei können wir für ganz wenig oder gar kein Geld doch vieles für ein frischeres Aussehen tun, hier ein paar Tipps:

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Generation Kopf unten – Chance oder Untergang?

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Eingerollt, der Blick nach unten aufs Smartphone, die Umgebung nicht wahrnehmend: die Generation Kopf unten. Ist sie einsam oder nur fortschrittlich?

Gestern erzählte mir meine Frisörin im Salon eine Begebenheit, die sie erschütterte. Ein junger Vater kam mit seinem Sohn zum ersten Mal zum Haareschneiden. Das Kind war etwa eineinhalb Jahre alt und damit der Junge beim Schneiden still hielt, musste er wie alle Kinder in dem Alter abgelenkt werden. Sein Vater platzierte ihn auf dem speziellen Kinderstuhl und drückte ihm ein i-pad in die Hand. Dieser Junge mit eineinhalb Jahren wischte, tippte und schob mit seinen kleinen Fingerchen so gekonnt über das Display, dass er zum einen völlig vergaß was mit ihm geschah und zum anderen mit seiner Fingerfertigkeit alle Anwesenden überraschte. „So schnell und geschickt kann ich als Erwachsene nicht mit dem Gerät umgehen…“ Alle sprachen noch lange über die Situation.
Noch eine Geschichte: drei zwölfjährige übernachten bei einem Freund, alle drei sitzen auf dem Boden und starren tippend auf ihr Smartphone. Als der Vater ins Zimmer kommt, um nach dem Rechten zu schauen, fragt er: „Wollt Ihr Euch denn nicht mal unterhalten?“ Darauf sein Sohn: „Machen wir doch! Wir unterhalten uns auf WhatsApp!“

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Schon die Kleinsten wissen, wie man es macht…

Wenn man in meiner Kindheit einen Freund daheim besuchen wollte, fragte man: „Hast Du auch Spielsachen zu Hause?“ Heute ist die erste Frage: „Habt Ihr W-LAN daheim?“ Über all die Jugendlichen, die mit dem Smartphone vor sich auf Deutschlands Straßen zu sehen sind, brauchen wir gar nicht zu sprechen… Wer sich das mal genauer anschauen möchte, dem empfehle ich den derzeitigen Renner auf YouTube „Look Up“ – schau hoch! In dem Clip bekennt der junge britische Auto und Filmemacher Gary Turk: „Ich habe 422 Freunde. Trotzdem bin ich einsam.“

Es gibt auch bereits eine Bezeichnung dafür: Generation Kopf unten

Ich gebe zu, auch ich mich verstört dieser Trend gerade etwas und ich denke wieder einmal nach…

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