Monat: Dezember 2016

Das wars… 2016 fast geschafft!

sekt

Eigentlich dachte ich schon letzte Woche, dass das Jahr 2016 so gut wie vorbei ist. Es war Heiligabend, da schickte ich meine Art von Gebet in den Himmel, dass meine Familie und ich gut durch dieses Jahr gekommen sind, dass wir alle gesund und munter unterm Weihnachtsbaum sitzen und uns reichlich beschenken können. Wars das jetzt mit 2016?

Meine Eltern sind gesund, meiner Schwiegermutter geht’s nach einer OP wieder gut. Meine Geschwister sind – obwohl auch sie einiges erlebten in diesem Jahr – wohlauf. Meine Neffen und Nichten werden erwachsen, haben tolle Ausbildungschancen und sind sportlich motiviert und auch die nächste Generation trifft so langsam in unserer Welt ein. Eine Nichte hat bereits ein zuckersüßes kleines Mädchen und eine andere Nichte hat bereits einen Bauch, auf dem man leicht ein Sektglas abstellen kann. Genau gesagt, sie hat noch etwa vier Wochen vor sich, bevor sie ihren kleinen Schreihals an sich drückt. Also, alles in allem – alles ist gut! Und deshalb hab ich das Jahr 2016 auch irgendwie schon abgehakt und für ein gutes Jahr befunden.

2016
Wars das jetzt mit 2016?

Dass man das aber nicht tun sollte, erfuhr ich dann bei der Nachricht des Todes von George Michael und am Tag drauf verstarb Rick Parfitt von Status Quo.




Wir haben jetzt noch genau drei Tage, dann ist das Jahr 2016 vorbei, vergangen und liegt hinter uns und ganz ehrlich? Ich hoffe, dass nichts, aber auch gar nichts mehr passiert, was einen schönen Jahresausklang stören könnte… Denn Störungen und schlechte Nachrichten hatten wir ja wahrlich genügend in diesem Jahr. Und auch wenn 2016 für mich persönlich eines der schönsten Jahre überhaupt war, hatte es mehr als ausreichend schlechte Schlagzeilen… Mein persönlicher Jahresrückblick:

Politisch gesehen sind wir wohl am meisten von der Präsidentschaft Donald Trumps geschockt worden. Mutig und doch irrsinnig war aber auch die Aktion von Moderator Jan Böhmermann, der Erdogan mal so richtig eins auswischte – Böhmermanns Satire führte dank Erdogans Profilneurose direkt zu einer deutsch-türkischen Staatskrise, wow! Getoppt wurde dies dann von etwa 52% der Engländer – die den Austritt aus der EU entschieden – wer hätte gedacht, dass ein Mitgliedsland so etwas wagen würde und sich gegen die Mächtigen in Brüssel wendet? Chapeau auch für diesen Mut, auch wenn man noch nicht weiss, wie diese Story für England endet. Das Thema Flüchtlinge verfolgte uns ganzjährig und wird sicher auch in 2017 DAS Thema bleiben, deshalb findet es in meinem Rückblick keine gesonderte Aufmerksamkeit (was nicht heißen soll, dass ich es nicht für diskutierbar halte!). Das gleiche gilt für das Thema Terror und IS. Über weltweite Anschläge lesen wir jeden Tag in den Printmedien dieser Welt und auch sie werden leider in 2017 nicht weniger werden – wir werden mit dem Terror leben lernen. Auf jeden Fall trauen die meisten Deutschen da aber unserer Angie Merkel, die ja auch zu vielen ihrer Aussagen in der Flüchtlingspolitik Rückzieher gemacht hat – ob man das gut finden muss, sei dahingestellt. Angie wurde erneut zur CDU-Vorsitzenden gewählt und stellt sich in 2017 auch wieder der Kanzlerwahl.

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Jedesmal ist Weihnachten…

merrychristmas

Ich wünsche Euch allen ein schönes, harmonisches, bescheidenes und glückliches Weihnachten!

Und ich habe ein Weihnachtsgedicht für Euch… Es kommt aus Brasilien und es ist eines der schönsten Gedichte zu Weihnachten, die ich kenne…

Jedesmal

Wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Ihr Verständnis zeigt für Eure Kinder, ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.

Jedesmal, wenn Ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

Habt einen schönen Heiligen Abend!




weihnachten

 

Weihnachten 2016 – schön grausam

beitragsbild

Weihnachten 2016! Lametta, Geschenke und Christbaum oder Terror, Angst und Gewalt? Oder beides? Wie geht das?

So, jetzt ist es fast so weit… Heute ist der 4. Advent und in sechs Tagen ist Heiligabend – und damit Weihnachten. Der Weihnachtsbaum ist bestellt, liegt im Garten bereit oder steht schon in seinem Christbaumständer und wartet darauf, festlich geschmückt zu werden… Der Speiseplan für die Feiertage steht – war ja in diesem Jahr auch nicht so schwierig, weil Weihnachten nur gerade mal ein Wochenende lang dauert. Und für ein Wochenende kaufen wir ja schließlich etwa 50 Mal im Jahr sowieso ein – sprechen wir doch da einfach von der normalen „Einkaufs-Routine“.




Das ganze Haus ist seit Wochen weihnachtlich dekoriert, es duftet nach Orangen, Zimt, Anis und Duftkerzen. Alle Verstecke im Haus sind ausgefüllt mit Geschenken in bunten Verpackungen, beschleift mit breiten und bunten Bändern und Namensschildern drauf, damit ja keiner ein falsches Geschenk erhält – am Heiligen Abend. Im Fernsehen sehen wir wieder, wie Kevin sein Weihnachten allein im Kampf gegen Einbrecher verbringen muss oder wie der kleine Lord die Liebe seines Großvaters gewinnt. Wir weinen bei „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – beim „Polarexpress“ zum Beispiel kann ich mich gar nicht mehr halten. Und die Waise Inga mit ihren Schwefelhölzern rührt uns doch auch alle sehr oder? Das ist Weihnachten!

Frohe Weihnachten!
Weihnachten 2016 – schön oder grausam?

Und dann – BAM! Um 20.00 Uhr, gleich nach „Dem Wunder von Manhattan“ und wo wir uns wieder einmal nicht sicher sind, ob es den Weihnachtsmann nicht vielleicht DOCH gibt und der Fernseher einfach noch ein wenig länger läuft – kommt die tägliche Tagesschau.

Flugzeuge mit zu wenig Treibstoff, die vollbesetzt abstürzen. Eine Frau wird schwer verletzt, weil ein junger Mann sie die Stufen zu einer U-Bahn hinuntertritt. Ein 12-jähriger Junge wird festgenommen, als er einen Terror-Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt ausüben will. Im syrischen Aleppo warten Zehntausende eingeschlossene Syrer darauf, evakuiert zu werden und damit dem sicheren Tod zu entkommen. Aus Afghanistan, der Türkei und unzähligen weiteren Regionen werden täglich grausame Attentate gemeldet – mit hunderten von Toten.

Und jetzt? Wie geht das zusammen? Wie kann man in dieser Welt denn tatsächlich besonnene, ruhige und friedliche Weihnachten feiern? Oder gerade deshalb? Sollen wir im (noch) friedlichen Europa zeigen, dass es geht? Dass die Welt noch friedlich sein könnte? Dass eigentlich jeder Mensch auf der ganzen Welt friedliche Weihnachten feiern könnte? Sollen wir die Augen verschließen oder zumindest einen Filter einbauen, durch den wir nur das sehen, was wir sehen wollen? Den kleinen Lord, Santa Claus und hell erleuchtete rot-weiße Trucks, die zu lieblichen Glockenklängen durch eine romantische Schneelandschaft rollen anstatt der Bomben, die Aleppo zerstören und anstatt der seeuntauglichen Schlauchboote, die wieder vermehrt Flüchtlinge zu uns schippern – sofern sie denn den Seeweg überhaupt schaffen…

Tja, ich habe darauf tatsächlich weder für mich noch für irgendjemand anderen eine Antwort – ich weiss selbst nicht, wie ich das schaffen kann. Ich brauche keine Weihnachtsmärchen mit Happy End, um zu weinen – die Realität schafft das von ganz allein. Nur leider ohne Happy End…. Denn das ist nicht in Sicht und kein Drehbuchautor der ganzen Welt wäre in der Lage, zu dieser Situation irgendwie noch ein schönes Ende zu schreiben. Und das ist das grausamste, was ich mir nur vorstellen kann!

Und so wird Weihnachten 2016 sicher nicht nur für mich, sondern für ganz viele von Euch auch, zu einem schönen und doch traurigen – zu einem besinnlichen und doch entsetzenden – zu einem reichen und doch armen Fest werden… Und vielleicht soll auch das so sein. Vielleicht ist das so vorbestimmt von irgendjemandem.




Vielleicht von demjenigen, wegen dem wir überhaupt Weihnachten feiern – sofern es ihn denn gibt. Oder einfach und ganz profan von uns Menschen selbst…. Auf dem Weg entweder zur Selbstzerstörung oder zu einem vielleicht doch irgendwann guten Ende…

Nun ja, es ist bald Weihnachten und wir werden es wahrscheinlich alle so feiern wie immer. Vielleicht werden wir etwas weniger Nachrichten schauen, um uns unsere weihnachtliche Stimmung zu erhalten aber vielleicht werden wir auch in einigen Momenten an die Menschen überall auf der Welt denken, die auf Hilfe, auf Frieden und auf ein menschenwürdiges Leben hoffen.

In dieser Hoffnung wünsche ich Euch eine besinnliche letzte Vorweihnachtswoche!

Eure Susa

Die nervigsten Sätze zu Weihnachten

weihnachtskugel

Heute, am dritten Advent mache ich mir tatsächlich Gedanken über meine Gemüts-Konstitution. Nicht nur, dass wir ihn nun schon seit mindestens drei Wochen mitmachen, den Weihnachts-Wahn – nein, erstaunlicherweise sind wir sogar in der Lage, scheinbar nicht zu steigerndes doch noch immer ein Stückchen weiter zu treiben. Das was man gestern noch als gerade mal so erträglich empfand, ist heute schon „normal“… Oder es nervt unglaublich!




Das Gedrängel auf den Weihnachtsmärkten zum Beispiel. Klassiker ist da die junge Familie. Vater mit Sohnemann im Kleinkinder-Skianzug auf den Schultern, die Mutter mit zweitem Kind im Kinderwagen. Sie schieben sich durchs Gedrängel, die Miene der Mutter versteinert, weil sie mit dem Kinderwagen kaum vorwärts kommt. Der Vater genervt, weil der Kleine auf seinen Schultern quengelt: „Papa, ich hab Hunger! Papa, lass mich runter! Papa, ich will auch so was haben wie der Junge da drüben! Papa, ich muss mal!“ Vater faucht Mutter an: „Wo bleibst Du denn Sabine? Der Benjamin muss mal, jetzt komm schon.“ Die Mutter faucht zurück: „Schieb Du doch mal mit diesem Wagen hier durch die Menge. Hier nimmt wieder mal keiner Rücksicht auf Kinder.“ Nervt Euch das auch so wie mich? Warum müssen die denn unbedingt dann wenn es am vollsten ist, auf den Weihnachtsmarkt gehen? Und warum müssen die dann auch noch so eine miese Stimmung verbreiten? Das ist doch quasi eine loose-loose Situation, keiner hat etwas davon und jeder ist nur genervt.

weihnachtsmarkt
Auch ein Weihnachtsmarkt kann ganz schön nervig sein…

Und das ist genau die Sache: es nervt langsam mit dieser Wartezeit auf Weihnachten. Und dass das Erträgliche sich nicht unbegrenzt steigern lässt, kann man sogar an sich selbst beobachten. Dinge, die mich normalerweise völlig kalt lassen, nerven jetzt einfach nur noch… Beispiele gefällig? Sehr gern! Hier meine 10 nervigsten Sätze – wer mich ärgern möchte, bitteschön… Einer dieser Sätze reicht im Moment:

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Wer will eigentlich noch Last Christmas? 10 coole Christmas Song Alternativen

Frohe Weihnachten!

Ehrlicherweise muss ich fast zugeben, dass sie uns in diesem Jahr mit „Last Christmas“ von Wham doch eher in Ruhe lassen. Und mit „in Ruhe lassen“ meine ich nicht, dass die Sendestationen vielleicht in diesem Jahr mal auf die Schnulze aus den 80ern verzichten – nein, sie wird nur (noch) nicht stündlich gedudelt…

Seit 1984 – also seit genau 32 Jahren werden wir doch zugedröhnt mit „…last christmas, I gave you my heart, but the very next day you gave it away….lalalalala…“ Was ja am Anfang noch ganz schön war – ok, wir waren damals gerade heraus aus der Pubertät und liebten jede Art von Love Story, Liebeskummer und Schnulzenmucke – bereitet mir heute nur noch Kopfschmerzen und macht mich aggressiv. Ganz das Gegenteil dessen, was der Song doch wohl eigentlich bewirken sollte… Und das geht nicht nur mir so!




Und dabei gibt’s echt jede Menge Alternativen! Ich meine jetzt nicht Lieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ – das ist am Heiligen Abend ganz nett aber in der Vorweihnachtszeit sind doch andere Songs schöner… Songs, die uns einstimmen auf die Weihnachtszeit. Klar, auch Lovesongs gehören hier dazu aber für mich muss ein Weihnachtslied (oder auch VOR-Weihnachtslied) vor allem Emotionen, Gefühle, schöne Harmonien und vielleicht noch einen einfachen Mitsing-Text aufweisen. Und wenn er dann dazu noch traurig ist, dann ist er perfekt: mein „Bald-ist-Weihnachten-Lieblings-Song“.

Es gibt sie tatsächlich und ich möchte Euch anbieten, auch mal in diese Songs reinzuhören (deshalb immer auch der link zu you tube dabei). Hier sind meine Weihnachtslied-Favoriten:

Meine Nummer 1 – Little Christmas Tree von Michael Jackson

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Für mich eins der schönsten Weihnachtslieder – vom jungen King of Pop

Ok, ich bin eh Fan vom King of Pop, aber der junge Michael berührt mich bei diesem gefühlvollen Song unglaublich. Es geht um einen kleinen Weihnachtsbaum, der am heiligen Abend genauso einsam ist wie er… Aber Vorsicht: die Tränen kullern sehr schnell beim Hören 😉 Ich liebe diesen Song! https://www.youtube.com/watch?v=0ILugjvA28A

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