Kategorie: schön & gut

Man gönnt sich ja sonst nix…

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Schön und gut – das trifft es heute auf den Punkt. Vielleicht könnte man noch ergänzen: nur für ganz besondere Tage und nichts für den schmalen Geldbeutel. Aber – man gönnt sich ja nicht jeden Tag etwas so Feines.Ich spreche von einem Gourmet-Essen in einem *** – Restaurant.

Da war ich nämlich am Wochenende – zum allerersten Mal in meinem nun doch nicht so sehr kurzen Leben. Und es war so ein tolles Erlebnis, ich muss Euch einfach darüber schreiben.

Natürlich war ich aufgeregt. Neben der Erwartung, was da wohl alles auf mich zukommt – sowohl geschmacklich als auch fürs Auge – dominierte die Hoffnung, nichts falsch zu machen. Ja immer das richtige Besteck und das richtige Glas verwenden, die Serviette so auf dem Schoß gefaltet, dass sie beim Aufnehmen nie ganz auseinanderklafft, die Weingläser unbedingt immer nur am Stiel fassen… Und was man sonst noch so alles gehört und gelesen hat über das richtige Benehmen am Tisch.




Und das soll jetzt nicht heißen, dass ich noch nie gut gegessen hätte. Ich habe tatsächlich auch schon Sterne-Restaurants besucht, allerdings noch niemals eines mit dreien davon – also, ich finde, da durfte ich schon etwas aufgeregt sein oder?

Diese Aufregung hielt genau bis zu dem Moment, an dem ich am Tisch saß und meine Umgebung etwas genauer unter die Lupe nahm. Die Menschen um mich herum waren schon alle so interessant, dass ich selber ganz schnell total unwichtig wurde. Da war das ältere Ehepaar, er im schwarzen Anzug und sie im gesetzten Kleid derselben Farbe (oder Nichtfarbe?). Die sahen aus, als würden sie sich so etwas öfter mal gönnen… Ließen aber jeden zweiten Gang zurückgehen, weil es „geschmacklich nicht so passte“.

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So ziemlich fein sah das alles aus…

Oder am Tisch daneben – zwei gut gekleidete Damen etwa um die 60. Die hatten Spaß, tranken viel Wein, genossen das Essen und plauderten entspannt miteinander und mit den Mitarbeitern. Echt cool.

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Dafür gibt’s kein Wort! Oder doch?

Geht es euch auch so? Manchmal ist man in einer Situation, hat ein Gefühl oder möchte etwas beschreiben…. Und es fehlt einem das Wort für genau diese Sache. Es gibt zwar immer etwas, was das, was man ausdrücken möchte, näher beschreibt, aber es fehlt einfach ein Wort dafür. Dabei würde ein Name für diese Sache einiges einfacher machen…




Ein Beispiel:

Ich schlendere mit meiner Freundin durch die Fußgängerzone und direkt vor uns geht eine toll gestylte, klasse frisierte und mit einer Bombenfigur ausgestattete Artgenossin. Eine ganze Weile geht sie vor uns daher und wir bewundern sie heimlich von hinten. Als diese Wonder-Woman dann irgendwann vor einem Schaufenster stehenbleibt und wir an ihr vorbeigehen, drehen wir uns uns unauffällig um und sehen ihr ins Gesicht…. Oh Schreck! Von vorn ist unser Frauenwunder auf einmal eine maskierte, überdimensional geliftete und botox-starre Wasserstoff-Blondine im fortgeschrittenen Alter. So, all diese Worte beschreiben etwa annähernd dieses Wesen. Aber es gibt im Deutschen kein spezielles Wort dafür. Da können wir uns ein Beispiel an den Japanern nehmen, die haben nämlich eine Bezeichnung. „Bakku-Shan“ heißt in Japan eine Frau, die von hinten besser aussieht als von vorne. Tatsächlich, kein Witz!

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Ob da wohl Bakku-Shan dabei sind?

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Wer will eigentlich noch Last Christmas? 10 coole Christmas Song Alternativen

Frohe Weihnachten!

Ehrlicherweise muss ich fast zugeben, dass sie uns in diesem Jahr mit „Last Christmas“ von Wham doch eher in Ruhe lassen. Und mit „in Ruhe lassen“ meine ich nicht, dass die Sendestationen vielleicht in diesem Jahr mal auf die Schnulze aus den 80ern verzichten – nein, sie wird nur (noch) nicht stündlich gedudelt…

Seit 1984 – also seit genau 32 Jahren werden wir doch zugedröhnt mit „…last christmas, I gave you my heart, but the very next day you gave it away….lalalalala…“ Was ja am Anfang noch ganz schön war – ok, wir waren damals gerade heraus aus der Pubertät und liebten jede Art von Love Story, Liebeskummer und Schnulzenmucke – bereitet mir heute nur noch Kopfschmerzen und macht mich aggressiv. Ganz das Gegenteil dessen, was der Song doch wohl eigentlich bewirken sollte… Und das geht nicht nur mir so!




Und dabei gibt’s echt jede Menge Alternativen! Ich meine jetzt nicht Lieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ – das ist am Heiligen Abend ganz nett aber in der Vorweihnachtszeit sind doch andere Songs schöner… Songs, die uns einstimmen auf die Weihnachtszeit. Klar, auch Lovesongs gehören hier dazu aber für mich muss ein Weihnachtslied (oder auch VOR-Weihnachtslied) vor allem Emotionen, Gefühle, schöne Harmonien und vielleicht noch einen einfachen Mitsing-Text aufweisen. Und wenn er dann dazu noch traurig ist, dann ist er perfekt: mein „Bald-ist-Weihnachten-Lieblings-Song“.

Es gibt sie tatsächlich und ich möchte Euch anbieten, auch mal in diese Songs reinzuhören (deshalb immer auch der link zu you tube dabei). Hier sind meine Weihnachtslied-Favoriten:

Meine Nummer 1 – Little Christmas Tree von Michael Jackson

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Für mich eins der schönsten Weihnachtslieder – vom jungen King of Pop

Ok, ich bin eh Fan vom King of Pop, aber der junge Michael berührt mich bei diesem gefühlvollen Song unglaublich. Es geht um einen kleinen Weihnachtsbaum, der am heiligen Abend genauso einsam ist wie er… Aber Vorsicht: die Tränen kullern sehr schnell beim Hören 😉 Ich liebe diesen Song! https://www.youtube.com/watch?v=0ILugjvA28A

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Ich will nur das Grinsen…

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Es ist doch der Wahnsinn: noch drei Wochen bis Weihnachten! Noch drei Wochen, bis alle Geschenke schön verpackt unterm Weihnachtsbaum liegen sollen… Ein Leichtes, wenn man wenigstens schon einmal den Ansatz einer Idee hat, was denn für wen ein schönes Geschenk wäre und eine eher „mission impossible“, wenn im Hirn die „totale Fantasielosigkeit“ herrscht…

Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber für mich ist es immer am schwierigsten, etwas für meinen Mann zu finden. Ich habe da doch gewisse Ansprüche an mich und mein Geschenk – seine Augen sollten schon leuchten, wenn er sein Weihnachtsgeschenk auspackt….

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Keine Ideen für Geschenke… Ziemlich blöd!

Wir machen das doch schon so viele Jahre mit… Jedes Jahr Weihnachten nehme ich mir vor, jetzt aber mal wirklich im Laufe des Jahres immer genau hinzuhören, wenn mein Mann Sätze wie: „Einen neuen Langhaarschneider könnte ich gebrauchen.“ Oder „Irgendwann möchte ich mal einen Somellier-Kurs machen.“ von sich gibt. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, ich mache das auch tatsächlich!




Aber mal ehrlich: ob die Augen meines Mannes beim Auspacken des Langhaarschneiders so strahlen wie ich es gern hätte? Und allein die Recherche, wo und wann es ein Weinseminar in unserer Gegend gibt, raubt mir Stunden, in denen ich unter größter Geheimhaltungsstufe an meinem Rechner sitze, Rufe meines Liebsten „Was machst Du Schatz?“ beantworte mit: „Ach nichts mein Schatz, nur blöde Mails bearbeiten…“, Mails hin und her schreibe und dann letztendlich ein „vorläufig geplantes“ Weinseminar für Juni 2017 angeboten bekomme… Nein, das ist alles nichts!

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Hühnersuppe, Wadenwickel & Co. – was ist dran an den Hausmittelchen?

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Es ist wieder so weit. Kaum geht’s mit den Temperaturen in den Keller kommen diese Genossen wieder ans Tageslicht: Virus, Bakterien, Erreger & Co. Haben wir noch vor wenigen Tagen im T-shirt und kurzer Hose die Spätsommersonne genossen? Nun ja, heute liegen wir mit Schniefnase, Hals- und Gliederschmerzen, Husten und weiteren Erkältungsanzeichen auf dem Sofa. Ich persönlich finds ja gar nicht schlimm – eigentlich freue ich mich sogar darüber – eine Erkältung gleich am Anfang der kalten Jahreszeit zu bekommen. Wenn sie einmal da war, hab ich meistens den Rest des Winters meine Ruhe… Ganz im Sinne von und frei nach Karl Valentin: „Ich freue mich, dass ich erkältet bin, denn wenn ich mich nicht freue, bin ich auch erkältet ;-)“




Es dauert lange, bis ich mich den Viren und Erregern geschlagen gebe. Doch irgendwann geht’s einfach nicht mehr und ich muss mir selbst eingestehen, dass ich im Bett jetzt doch besser aufgehoben wäre. Nur gut, wenn das passiert bevor ich meine Kollegen angesteckt habe… Wenn es dann soweit ist und Virus & Co. die Herrschaft über meinen Körper erlangt haben schaffe ich es trotzdem immer noch irgendwie in die Apotheke – Grippemittel kaufen. Wow, was für eine kunstvolle Zusammenstellung von Erkältungs- und Grippemedikamenten mich schon im Eingangsbereich erwartet! Links grippostad, rechts Aspirin plus C, dazwischen Nasensprays „To Go“ (natürlich im Angebot) und das ganze optisch ansprechend umrahmt von Wärmflaschen, Hustenbonbons, heißer Zitrone als Aufgussgetränk und der aktuellen Apotheken-Umschau mit wertvollen „Tipps für die kalte Jahreszeit“. Ja, so schauts zur Zeit doch aus in den Läden mit dem großen roten A – ich wollte es schon fotografieren, so schön fand ich die optische und zweckdienliche Zusammenstellung…

Leider wollten dies meine Kopf- und Gliederschmerzen aber nicht, mit dem vor die Nase gedrückten Tempo und leichten Schwindelattacken betrete ich also das „Paradies der Pharma-Industrie“ – das Kunstwerk im Eingangsbereich ignorierend. Auf die Frage der freundlichen Apotheken-Helferin, was es denn sein dürfe – sehe ich etwa so aus als bräuchte ich Hämorrhoiden-Salbe oder ein Mittel gegen Fußpilz? Man sieht doch: ICH BIN ERKÄLTET!, antworte ich also: „Was gegen Erkältung und Grippe bitte!“ (Gedachte aber nicht ausgesprochene Ergänzung: „Und das Ganze bitte schnell!“). Die Apothekenhelferin: „Da hätten wir dieses Kombi-Präparat, das ist gerade im Angebot. Aber es gibt auch Produkt X und Produkt Y. Brauchen Sie denn noch ein Schmerzmittel, etwas gegen Husten und Halsweh und etwas gegen Schnupfen und Fieber?“ Ich würde ihr am liebsten ins Gesicht brüllen: „Ja, alles brauche ich, aber am meisten brauch ich jetzt ganz schnell mein Bett. Gib mir endlich was gegen diese Erkältung, kann doch nicht so schwer sein!“

Beladen mit einer ganzen Tüte voller Erkältungsmittelchen torkel ich dann nach Hause, setze mich an den Küchentisch und studiere…. Die Beipackzettel! Mir ist schon schwindelig, aber jetzt hab ich das Gefühl, in einer Achterbahn durch Kurven und Loopings geschleudert zu werden. Mannomann, wenn ich jetzt noch nicht krank bin, dann spätestens, wenn ich all diese Grippemittel genommen habe…

Und da sind mir wieder ganz viele alte Dinge eingefallen, Hausmittelchen, die ich irgendwann in meinem Leben von irgendjemandem, der es gerade gut mit mir meinte, erfahren und angewendet habe – bei Erkältung und Grippe. Aber wie ist das eigentlich mit Hühnersuppe, Wadenwickeln & Co.? Helfen diese Hausmittelchen wirklich und wogegen genau kann man sie gezielt einsetzen? Ich hab mich mal ein wenig schlau gemacht:

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